Man erkennt unter anderem daran, dass bei den Lokalthemen in letzter Zeit einige interessante, unabhängige und kritische Artikel gefehlt haben, dass sich einige der besten journalistischen Lokalmatadoren im Streik befinden und das sehe ich natürlich
auf kurze Sicht mit einem weinenden (da kurzfristig manches Schlechter) und auf lange Sicht mit einem lachenden Auge (da nur dadurch langfristig wieder mehr Qualität möglich ist).
Die Redakteure der Stuttgarter Zeitung & Stuttgarter Nachrichten
streiken, weil
- sie Gehaltskürzungen um bis zu 25 % verhindern wollen
- die Verleger die Qualität der beiden Stuttgarter Zeitungen massiv auf’s Spiel setzen (sprachliche und inhaltliche Fehler nehmen zu)
- unabhängiger Journalismus sein Geld wert ist und die Menschen und Stuttgart sogar zu einem großen Teil bereit sind, für mehr Unabhängigkeit zu zahlen
- Demokratie jemanden braucht, der den Mächtigen auf die Finger schaut (nicht nur auf’s Maul schauen und Nachplappern)-
damit nachher niemand sagen kann, er hätte von nichts gewusst.
Das alles kann ich auch angesichts der Murdoch-Affaire gut unterschreiben.
Dass Kostendruck Qualität in Frage stellt, ist nicht nur iim
journalistischen Metier zu beobachten, sondern in sehr vielen
Bereichen unserer Gesellschaft bis hinein in die Wissenschaft.
Viele Stuttgarter sind aber durchaus bereit mehr Geld für möglichst unabhängigen und kritischen Journalismus zu zahlen, damit die Meinungsbildung nicht zu stark von mächtigen Wirtschaftslobbys gesteuert wird.
In Baden-Württemberg gibt es inzwischen zum Glück für das die BILD verschmähende Bildungsbürgertum nicht nur Alternativen
bei der SWMH GmbH, sondern zumindest einmal die Woche auch bei
Sehr geehrte streikende Journalisten,
Man erkennt unter anderem daran, dass bei den Lokalthemen in letzter Zeit einige interessante, unabhängige und kritische Artikel gefehlt haben, dass sich einige der besten journalistischen Lokalmatadoren im Streik befinden und das sehe ich natürlich
auf kurze Sicht mit einem weinenden (da kurzfristig manches Schlechter) und auf lange Sicht mit einem lachenden Auge (da nur dadurch langfristig wieder mehr Qualität möglich ist).
Die Redakteure der Stuttgarter Zeitung & Stuttgarter Nachrichten
streiken, weil
- sie Gehaltskürzungen um bis zu 25 % verhindern wollen
- die Verleger die Qualität der beiden Stuttgarter Zeitungen massiv auf’s Spiel setzen (sprachliche und inhaltliche Fehler nehmen zu)
- unabhängiger Journalismus sein Geld wert ist und die Menschen und Stuttgart sogar zu einem großen Teil bereit sind, für mehr Unabhängigkeit zu zahlen
- Demokratie jemanden braucht, der den Mächtigen auf die Finger schaut (nicht nur auf’s Maul schauen und Nachplappern)-
damit nachher niemand sagen kann, er hätte von nichts gewusst.
Das alles kann ich auch angesichts der Murdoch-Affaire gut unterschreiben.
Dass Kostendruck Qualität in Frage stellt, ist nicht nur iim
journalistischen Metier zu beobachten, sondern in sehr vielen
Bereichen unserer Gesellschaft bis hinein in die Wissenschaft.
Viele Stuttgarter sind aber durchaus bereit mehr Geld für möglichst unabhängigen und kritischen Journalismus zu zahlen, damit die Meinungsbildung nicht zu stark von mächtigen Wirtschaftslobbys gesteuert wird.
In Baden-Württemberg gibt es inzwischen zum Glück für das die BILD verschmähende Bildungsbürgertum nicht nur Alternativen
bei der SWMH GmbH, sondern zumindest einmal die Woche auch bei
http://www.kontextwochenzeitung.de/
Ihr Kampf für unabhängigen Journalismus verdient
Unterstützung.
Freunliche Grüße,
Strecker
Geschrieben von Strecker | 22. Juli 2011, 19:05