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Solidarität

„Gute Arbeit verdient fairen Lohn“

„Gute Arbeit verdient fairen Lohn“, schreibt uns Professor Ferdinand Dudenhöffer, der Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen und drückt seine Solidarität mit den Streikenden aus. „Die Redakteure in den Tageszeitungen in Deutschland machen verdammt gute Arbeit“, schreibt er weiter. Auch der Meisterkoch Vincent Klink wünscht „alles erdenklich Gute“. Er wolle „keine billige Zeitung und keinen Murks, den Praktikanten zusammengedoktert oder völlig überarbeitete Profis in Zeitnot gewissermaßen hinschlampern mussten“. Und der Bürgermeister der Gemeinde Heubach und Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Schwäbisch Gmünd für die SPD, Klaus Maier, weiß unsere „journalistische Arbeit sehr zu schätzen“. Er sei der Ansicht, „dass diese Arbeit angemessen entlohnt werden muss“.

Grüße und gute Wünsche erreichten uns zudem unter anderem von den Stuttgarter Stadträten Gabriele Nagl (Grüne) und Gangolf Stocker (SÖS), die Vizepräsidentin des baden-württembergischen Landtags, Brigitte Lösch (Grüne), sowie der Schauspieler Walter Sittler stellten sich bei unserer Streikaktion am Mittwoch zu uns in den Regen.

Mit großem Interesse verfolgt Erich Klemm, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Daimler AG, unsere Tarifauseinandersetzungen. Er schreibt: „Es ist schon ein sehr ungewöhnliches und dreistes Vorgehen des BDZV, auf die Forderung der Gewerkschaften nach 4 % mehr Entgelt mit einer Gegenforderung nach Einkommenssenkungen um 5% zu reagieren. Die zusätzliche Forderung des BDZV nach Senkung der Einstiegsgehälter für Zeitungsredakteure um 25% wirkt tatsächlich wie der Versuch, den Berufsstand der Zeitungsredakteure zu entwerten.

Dieser Konflikt fällt aus unserer Sicht komplett aus dem Rahmen der sonstigen Tariflandschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die IG Metall wird vor dem Hintergrund des derzeitigen Wirtschaftsaufschwungs, der zu vollen Auftragsbüchern und vollen Kassen bei den Arbeitgebern führt, in die Tarifrunde 2012 mit einer angemessenen Entgeltforderung eintreten. Auch in den anderen Branchen fordern die Beschäftigten ihren Anteil am Aufschwung.

Wir möchten Sie deshalb in Ihrer Haltung in Ihrem Tarifkonflikt bestärken und Ihnen unsere volle Solidarität zusichern. Lassen Sie uns wissen, in welcher Form wir sie wirkungsvoll unterstützen können. In unserer Betriebszeitung BRENNPUNKT werden wir über den Konflikt berichten.“

Weitere Solidaritätsbekundungen:
Gesamtbetriebsrat der MAHLE GmbH:  Solidarität mit Stuttgarter Redakteuren
IG Metall Baden-WürttembergSoli_Zeitungsredakteure_040711

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Über streikblog0711

Stuttgarter Journalisten im Streik

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