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Aktionen, Solidarität

Von Köchen und Zeitungsverlegern

Er ist Chef des Restaurants Wielandshöhe, Musiker und Zeitschriftenherausgeber. Er tritt im Fernsehen auf und ist auch Buchautor: Vincent Klink hat die streikenden Redakteure heute in der gläsernen Redaktion im Haus der katholischen Kirche besucht.

Im Gespräch riet er den Redakteuren: „Redet mit euern Verlegern und ermutigt sie, neue Wege zu gehen und nicht in Angststarre vor neuen Entwicklungen zu verfallen.“ Als Koch habe er „dieselben Probleme wie die Zeitung auch: hohe Personalkosten.“  Aber trotzdem lohne sich guter Qualitätsjournalismus. „Dafür findet man dann auch Leute, die Geld dafür ausgeben.“  Denn der Leser merke, wenn gespart werde. Deshalb riet Klink dazu, die Tageszeitung „nicht zu Tode zu sparen, weil sie sonst zwangsläufig dahin faule“.

Am Schluss verglich der Starkoch das Tageszeitungsgeschäft mit seinem eigenen Betrieb: „Ohne gute Leute gehe ich unter. Das Team trägt mich, ich muss mich um es sorgen.“

Update: Unterdessen hat Vincent Klink seine Sicht auf die Entwicklung des Zeitungsgewerbes in einen Text in seinem elektronischen Tagebuch gegossen.

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Über streikblog0711

Stuttgarter Journalisten im Streik

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