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Was die Verleger mit Ressortleitern und anderen erfahrenen Journalisten vorhaben

Der BDZV will eine neue Gehaltsstruktur. Erstmalig soll an den Gehältern der Ressortleiter gespart werden. Bislang sind sie in die Gehaltsgruppe VI (freie Vereinbarung) eingruppiert. Künftig sollen sie eine Bezahlung erhalten, die der bisherigen Gehaltsgruppe V entspricht – und dies auch nur dann, wenn sie Vorgesetzte von mindestens drei Redakteuren sind. Bislang reicht die Vorgesetztenfunktion gegenüber einem Redakteur aus.
Eine gesonderte, billigere Gehaltsgruppe soll es für diejenigen Redakteure geben, die kein Volontariat oder sonstige journalistische Berufsausbildung vorweisen können. Langjährige Berufserfahrung allein scheint kein Wert zu sein.
Die Berufsjahresstaffel wird deutlich zusammengestrichen: Vom 1. bis zum 7. Berufsjahr befinden sich die so genannten Anfänger in einer Gruppe, die zweite Gruppe bilden Redakteure mit acht bis 14 Berufsjahren. Die Gruppe ab dem 15. Berufsjahr soll nur noch denjenigen offen stehen, die eine weitere Qualifikation vorweisen können.
Von der neuen Struktur sollen alle Redakteure betroffen sein. Zur Besitzstandswahrung soll es eine Übergangsregel geben.
(aus einer Pressemitteilung des DJV)
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Stuttgarter Journalisten im Streik

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