Seit Montag sind wir Stuttgarter Redakteurinnen und Redakteure im Streik. Nach der Unterbrechung der Tarifverhandlungen am Mittwoch haben wir uns am Donnerstag bei der Versammlung im Gewerkschaftshaus entschieden, weiterzustreiken.

Viele von uns empört das Verhalten der Arbeitgeber in den Verhandlungen und auch hier vor Ort. Weiterhin sind Gehaltserhöhungen unterhalb der Inflationsrate und damit reale Lohnverluste „angeboten“. Kein vernünftiger Mensch wird darauf eingehen.

Und uns beeindrucken die Aktionen auch der kleinen Zeitungen sowie das von jungen Journalistinnen und Journalisten aus ganz Deutschland erarbeitete Manifest, das diese den Arbeitgebern zum Auftakt der Verhandlungen am Mittwoch vorgetragen haben.

Die Aussperrung bei der 150-Jahr-Feier der Eßlinger Zeitung am Mittwoch war ein Tiefpunkt für die Beziehungen des Verlags zu seinen Journalisten: Was sagt das über einen Arbeitgeber, der sich seine eigenen Leute mit Gittern und Polizisten vom Leib hält?

Am Freitag haben wir im Gewerkschaftshaus die nächsten Schritte und Aktionen geplant. Unsere Verhandler sprechen vom „Fehdehandschuh“, den die Arbeitgeber hingeworfen hätten. Wir Stuttgarter werden uns nun mit aller Kraft für eine Urabstimmung einsetzen – und dafür, alle uns zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen. Wir sind mehr Wert!

Folgt uns für aktuelle Eindrücke auf Twitter und auf Facebook. Hier noch ein paar Bilder von den Aktionen seit Mittwoch:

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