Die Bundestarifkommission der DJU hat bei ihrer Tagung einstimmig den Tarifabschluss zwischen DJV und Zeitungsverlegern abgelehnt. Damit ist das Gremium dem Votum der DJU-Mitglieder gefolgt, die zuvor bei einer Befragung mit 62 Prozent ebenfalls gegen das Tarifergebnis gestimmt hatten.
Darüber hinaus hat die Tarifkommission ebenfalls einstimmig den Weg frei gemacht für regionale oder unternehmensinterne Tarifverhandlungen und Tarifabschlüsse.
Das könnte 2020 wichtig werden, wenn der im Sommer zwischen DJV und BDZV ausgehandelte Gehaltstarifvertrag in das dritte Jahr seiner Gültigkeit geht. Dann sind keine linearen Gehaltserhöhungen vorgesehen. Die DJU könnte dann beispielsweise zu Streiks aufrufen, um regional oder unternehmensintern doch Gehaltserhöhungen herauszuverhandeln.

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