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Wer wir sind

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Wir sind Redakteure und Mitarbeiter der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten, die Sie über die Tarifauseinandersetzungen bei den Tageszeitungen auf dem Laufenden halten – und zwar aus Stuttgarter Sicht.

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Diskussionen

2 Gedanken zu “Wer wir sind

  1. Sehr geehrte streikende Journalisten,

    Man erkennt unter anderem daran, dass bei den Lokalthemen in letzter Zeit einige interessante, unabhängige und kritische Artikel gefehlt haben, dass sich einige der besten journalistischen Lokalmatadoren im Streik befinden und das sehe ich natürlich
    auf kurze Sicht mit einem weinenden (da kurzfristig manches Schlechter) und auf lange Sicht mit einem lachenden Auge (da nur dadurch langfristig wieder mehr Qualität möglich ist).

    Die Redakteure der Stuttgarter Zeitung & Stuttgarter Nachrichten
    streiken, weil
    – sie Gehaltskürzungen um bis zu 25 % verhindern wollen
    – die Verleger die Qualität der beiden Stuttgarter Zeitungen massiv auf’s Spiel setzen (sprachliche und inhaltliche Fehler nehmen zu)
    – unabhängiger Journalismus sein Geld wert ist und die Menschen und Stuttgart sogar zu einem großen Teil bereit sind, für mehr Unabhängigkeit zu zahlen
    – Demokratie jemanden braucht, der den Mächtigen auf die Finger schaut (nicht nur auf’s Maul schauen und Nachplappern)-
    damit nachher niemand sagen kann, er hätte von nichts gewusst.

    Das alles kann ich auch angesichts der Murdoch-Affaire gut unterschreiben.

    Dass Kostendruck Qualität in Frage stellt, ist nicht nur iim
    journalistischen Metier zu beobachten, sondern in sehr vielen
    Bereichen unserer Gesellschaft bis hinein in die Wissenschaft.

    Viele Stuttgarter sind aber durchaus bereit mehr Geld für möglichst unabhängigen und kritischen Journalismus zu zahlen, damit die Meinungsbildung nicht zu stark von mächtigen Wirtschaftslobbys gesteuert wird.

    In Baden-Württemberg gibt es inzwischen zum Glück für das die BILD verschmähende Bildungsbürgertum nicht nur Alternativen
    bei der SWMH GmbH, sondern zumindest einmal die Woche auch bei

    http://www.kontextwochenzeitung.de/

    Ihr Kampf für unabhängigen Journalismus verdient
    Unterstützung.

    Freunliche Grüße,
    Strecker

    Verfasst von Strecker | 22. Juli 2011, 19:05
  2. Jeder Journalist hat die eigene Zensurschere im Kopf, schaut weg und will einfach nur sein Auskommen. Momentan geschieht Ungeheuerliches aber die Medien berichten nur in Fachzeitungen und wenn dann sehr klein und nur für eine bestimmte Gruppe aufgeklärter Menschen. Die Masse von Bürger soll es nicht interessieren. Nur wer bestimmt das ?
    Die Eigner der Zeitungen ?

    ————————-

    Anschrift: Journalisten im Streik und nicht im Streik
    Stuttgart, den 30. August 2011

    Sehr geehrter Damen und Herren,

    Ende September wird der deutsche Bundestag über eine massive Erweiterung der Rechte und des Haftungsrahmens des so genannten Europäischen Stabilisierungsfonds „EFSF“ abstimmen. Wie Sie sicher wissen, ist die Materie komplex, weshalb sich viele Menschen gar nicht recht damit befassen. Trotzdem nimmt die Sorge in der Bevölkerung zu und der Widerstand wächst. So wurden z. B. über die Initiative Abgeordneten Check bereits über 60000 Petitionen (Stand 26. August) gegen den EURO-Rettungswahnsinn an Bundestagsabgeordnete verschickt, Tendenz steigend. Viele Menschen sind empört über die Art und Weise wie mit ihren Steuern umgegangen werden soll und sie sind wütend, weil sie wieder einmal bei einer wichtigen Entscheidung übergangen werden – aber das ist noch das kleinere Problem. Inzwischen haben viele Bürger Angst um Zukunft unserer Demokratie.

    Wir vom Aktionsbündnis Direkte Demokratie glauben, dass diese Ängste berechtigt sind.

    Die Prinzipen der Demokratie werden an vielen Stellen ausgehöhlt, insbesondere durch die im weiteren Verlauf geplante Schaffung des ESM-Gouverneursrates (Entwurf des ESM-Vertrags Artikel 5). Im Ernstfall hat dieser Rat die Kontrolle über bis zu 62% des Bundeshaushaltes – ohne demokratische Legitimation. Der Bundestag ist das einzige direkt vom Volk gewählte Organ auf Bundesebene, das Haushaltsrecht ist sein Königsrecht. Wenn ihm die Kontrolle über den Haushalt entzogen wird, dann ist das keine „kleine Gesetzesänderung“, sondern dann sind die Fundamente der Demokratie in Gefahr.

    Wir glauben deshalb, dass die Stunde der echten Demokraten gekommen ist! Es geht nicht um links oder rechts, um sozialdemokratisch, liberal oder konservativ, es geht uns schlicht um die Verteidigung der Demokratie. Wir vom Aktionsbündnis Direkte Demokratie sind ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern und haben für den 17. September in Stuttgart zu einer Demonstration gegen den ESM und den EURO-Rettungswahnsinn aufgerufen. Unsere Forderungen sind:

    – Stoppt den ESM und den EURO-Rettungswahnsinn!
    – Keine Enteignung deutscher Steuerzahler, Arbeitnehmer, Rentner und Hilfebedürftigen zu Gunsten von Banken und anderer EU-Staaten!
    – Keine Aushöhlung der Demokratie!
    – Für die unmittelbare Rückbindung staatlicher Machtausübung an den Willen der Bürger durch Direkte Demokratie!

    Heute wenden wir uns an Sie mit der Bitte um Unterstützung. Die Zeit drängt und wenn die Demonstration einen Effekt haben soll, brauchen wir Menschen auf der Straße – viele Menschen. Sie als Journalisten, hätten die Möglichkeit die Massen zu mobilisieren. Es wäre nicht das erste mal, dass die Stunde der aufrechten Bürger schlägt, wenn die Demokratie in Gefahr ist.

    Wir bitten Sie daher um Ihre Unterstützung. Gerne sind wir bereit, uns persönlich oder telefonisch mit Ihnen auszutauschen und weitere Details zu besprechen.
    07033 33984

    Der Bürger wartet auf Antwort und Lösung des Problems. Falls Sie unsere Aktion nicht unterstützen wollen oder können, bitte begründen Sie es, denn auf diese ehrliche Antwort warten wir als Bürger auch.

    Mit freundlichen Grüßen

    Für das Aktionsbündnis Direkte Demokratie – Gegen den EURO-Rettungswahnsinn
    Dr. Bernhard Seitz

    P.S. Informationen über das Aktionsbündnis finden Sie im Internet unter: http://www.eurodemostuttgart.wordpress.com.

    Verfasst von Dr. Bernhard Seitz | 31. August 2011, 12:25

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